Katzenverhalten

6. April 2017

Immer mehr Katzen leben heute in Wohnungen.

Viele dieser Tiere fühlen sich pudel wohl und bleiben unauffällig bzw. normal ihr ganzes Leben lang. Ein Grund dafür ist sicher die Tatsache, dass sich inzwischen die meisten Katzenbesitzer auf die Bedürfnisse dieser wunderbaren Tiere eingestellt haben.

Allgemein kann man behaupten: es hat sich in Sachen Katzenhaltung sehr viel Positives getan.

Foto: Hans-Walter König

So lassen spielfreudige Katzenliebhaber neben Beutetierchen aus Plüsch auch weiche, mit bunten Federn bestückte Bällchen zappeln. Die Möglichkeiten, unsere Stubentiger artgerecht zu halten und zu beschäftigen, sind vielfältig. Ideen und Angebote der Herstellerfirmen scheinen da schier unerschöpflich. Selbst Katzenklos sind nicht mehr die einfachen Kistchen von Einst. Der letzte Schrei sind putzig anmutende “Kleinstmöbel“ für unsere Lieblinge. Ganz zu schweigen von den mittlerweile sehr phantasievoll gestalteten Kratzbäumen. Raumgreifend in Höhe und Breite gewachsen zieren sie die Wohnung vieler Katzenfreunde.

“Ist doch normal, meine Katze lebt mit uns, also leben wir auch mit ihr und ihren Bedürfnissen.”

Eine wundervolle, respektvolle und souveräne Einstellung.

Wenn da nicht

…. trotzdem so manche Katze plötzlich Verhaltensauffälligkeiten entwickeln würde.

Die Problemkatze/n:
Die Geduld der Katzenbesitzer scheint mir da schier unendlich. Verhaltensprobleme der Katze werden meist über einen viel längeren Zeitraum hinweg geduldet als die der Hunde.

So kommt es meiner Meinung nach, dass sich ein Problem von “echt nervig” bis hin zu “unerträglich” entwickeln kann. Verhaltensprobleme der Katzen lösen sich leider selten von alleine.

Hier ist wieder der Mensch gefragt. Er kann sich um Hilfe kümmern und (möglichst bevor die eigenen Nerven blank liegen) kompetenten Rat einholen. Denn: das Verhalten seiner Katze/n zu verstehen ist der erste Schritt zur Veränderung.

Die häufigsten Probleme bzw. Fragen im letzten Jahr waren:

• warum pinkelt die Katze plötzlich überall hin,
• wie so mag meine Katze nicht mehr angefasst werden,
• warum kratzt sie an der Tapete und nicht am Kratzbaum,
• woher kommt die plötzliche Angst,
• warum verstehen sich die Katzen in einem Haushalt plötzlich nicht mehr,
• wie kann man fremde Katzen an die eigenen gewöhnen,
• warum beißt die Katze plötzlich in eine streichelnde Hand.

Meine Aufgabe als Verhaltenstherapeutin ist es, eine Erklärung für das Verhalten Ihrer Katze/n zu finden und Ihnen lösungsorientierte Vorschläge an Hand zu geben. Dabei bemühe ich mich vor Allem um solche Lösungsansätze, die für günstige Voraussetzungen und zügig für Entlastung sorgen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die telefonische Betreuung erst nach einem Erstbesuch statt finden kann. Ferndiagnosen erstelle ich keine.

Ich werde oft gefragt ob ich chemische Medikamente (wie Psychopharmaka oder künstl. hergestellte Pheromone) in meine Therapiepläne für Katzen mit in Betracht ziehe. Nein, das tue ich grundsätzlich nicht! Gerade in der Therapie verhaltensauffälliger Katzen betrachte ich den Einsatz solcher Hilfsmittel sehr kritisch!

Terminvereinbarungen nur unter der Büro Nr. : 0651/ 9679760 bzw. Handy Nr.: 0151/22915344
Ich bitte um Verständnis, dass telefonisch lediglich ein Vorgespräch aber keine komplette Beratung stattfinden kann.
Die telefonische Beratung ist stets erst nach einem Erstbesuch möglich!
Investition für eine Einzelstunde: 49,- €/ Std. * plus Anfahrt

*bitte beachten Sie, das die Einzelstunde ab dem 1.05.2015 mit 59,-€/ Std. plus Anfahrt  berechnet wird.